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Dieſe meine Weigerung hatte er wahrſcheinlich nach Rom berichtet, und bald darauf erſchien der Haupt⸗ mann der päbſtlichen Miethstruppen, Graf Giovanni Battiſta di Monteſeno, mit einer kleinen Truppen⸗ abtheilung, in Florenz, dem Vorgeben nach, um in die Romagna zu marſchieren und dort einige Städte
wieder zu erobern, die Graf Carolo, Herr von
Faenza, dem Grafen Girolamo genommen, weil der Erſtere eben lebensgefährlich krank war und alſo des Papſtes That nicht hindern konnte. Ich ſage: dieſer Marſch war nur dem Vorgeben nach ſeine Abſicht; eigentlich war er gekommen, ſich von der Lage der Dinge in Florenz zu überzeugen und mich durch die Autorität des Papſtes und des Gra⸗ ſen Girolamo zum Beitritt gegen die Medici zu ge⸗ winnen. Du weißt: als der päbſtliche Hauptmann bei mir war, befand ich mich eben unwohl; auch war Franresco gerade, ſeiner Wechſelgeſchäfte wegen, nach Lucca gereiſ't. Giovanni Battiſta hatte Lorenzo Medici kennen gelernt, und einen viel beſſern Mann in ihm gefunden, als ihm geſchildert worden war. Haß malt ſchwarz, Leidenſchaft übertreibt. Doch er war vom Grafen und, wie ich nicht ohne Grund vermuthe, vom Papſte beauftragt, mich zu werben


