Teil eines Werkes 
2. Band (1834)
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alle Zeichen trugen, ſelbſt das Haupt der Kirche. Während Francesco's letztem Aufenthalte in Rom iſt davon die Rede geweſen, und ſo wie mein hitzi⸗ ger Neffe ſich einbildet, Ruhm und Glanz des Na⸗ mens Pazzi müſſe untergehen, wenn die Medici län⸗ ger lebten, ſo iſt der Graf Girolamo der Meinung: er könne die von ſeinem Vater, dem Pabſte, erhal⸗ tenen Beſitzungen, nach deſſen Tode nicht ruhig be⸗ herrſchen, wenn die Medici nicht aus dem Wege ge⸗ räumt würden. Die beiden jungen Männer haben in Rom den neuen Erzbiſchof von Piſa, Francesco Salviati, in ihren Plan gezogen, der neuerdings durch die ſtandhafte Weigerung Lorenzo's und der Signoria, ihn nicht anzuerkennen, auf's heftigſte be⸗ leidigt worden iſt.

„Bei ſeiner Zurückkunft eröffnete mir Francesco, als ſeinem Oheim und Alteſten des Hauſes, den Plan. Wer wollte läugnen, daß wir von den Me⸗ dici zurückgeſetzt worden ſind? Allein, mein Kind, die Urſachen dieſer Handlungsweiſe ſind vorher wohl in Betracht zu ziehen, ehe man in voreiliger Hitze etwas dagegen unternimmt. Ich bin der Ueberzeu⸗

gung, daß Lorenzo— denn Giuliano hat uns nie übel gewollt und muß viele Handlungen ſeines äl⸗