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ſtaunen, daß Ihr durchaus abgeneigt wärt, einem Bunde beizutreten, welcher den Untergang dieſer ſtolzen Feinde unſers Hauſes bezweckt, ach! ich mußte mir ſagen laſſen, daß Ihr jene Medici mehr liebt, als die Pazzi, und das— das hat meine Seele empört und mit Nacht erfüllt. Deßhalb will ich nicht Bandini's Weib werden.“
„Es iſt doch ein wahres Wort, das da ſpricht: So ein Pfaffe um ein Geheimniß weiß, ſo erfah⸗ ren es auch die Weiber,“ ſprach der Greis mißbil⸗ ligend.„Es iſt unrecht von Stefano, daß er deine Seele mit Bildern erfüllt hat, die außer ihrem Wir⸗ kungskreiſe liegen.“
„Das kann nicht Euer Ernſt ſehn, lieber Va⸗ ter; ſonſt wäre er ein Widerſpruch Eurer mir ge⸗ gebenen Erziehung. Alles, was Euch angeht, geht doch auch mich an; oder hätte ich mir mit meiner Liebe nicht ein Recht auf einen Theil des Kummers erkauft, der Euer Herz belaſtet? Darf Euer ſtar⸗ kes Mädchen, darf Giacomo Pazzi's einziges Kind nicht wiſſen, was das Gemüth ſeines alten gelieb⸗ ten Vaters bewegt? O dann wollte ich lieber, Ihr hättet mich ſammt meiner treuloſen Mutter ver⸗


