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— 32 dini rief;„Die Kraft meines Arms iſt das beſte Omen. Trinkt!“
„Euch, Stefano, befehl' ich Camilla an,“ ſagte Francesco;„bringt ihr meine Grüße und die Schwüre
ewiger Liebe. Sucht den Schurken aus ihrem Herzen
zu verdrängen und mich wieder hinein zu ſetzen. Dir, Bandini, befehl' ich mein Haus, dir, Fran⸗ ceſi, meine Pferde. Nun gute Nacht!“
Italiens warme Sonne hatte ſchon früh im Jahre ihr ſchönſtes Kind, den Frühling, ihrem lieb⸗ ſten Lande, Toscana, geſandt. Kaum war die Hälfte des April vorüber, als rings um Florenz Baum und Strauch in üppiger Fülle grünten und Blüthendüfte den Geruchsſinn entzückten, während das Auge bezaubert in der auftauchenden Schönheit des Lenzes ſchwelgte und das Ohr ſich den ſüßen Genüſſen hingab, die die Töne der Lebensfreude ihm aus Flur und Hain entgegenboten. Das un⸗ vergleichlich herrliche Florenz hatte nun auch von der Natur ſeinen letzten und ſchönſten Schmuck er⸗
halten, und konnte mit Recht Anſpruch auf den
Namen„der lieblichſten der Städte“ machen. Hatte
es den Winter über einem koſtbaren Edelſteine


