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„Fuͤrwahr ein trefflicher Gedanke!“ fiel Bernardo Bandini hitzig ein.„Berede dich mit dem Grafen Girolamo, blaſe die Funken des Haſſes in ſeiner und des Papſtes Bruſt zur Flamme und beſtimme mit ihm, was zu thun iſt. Zur Ausführung jeg⸗ lichen Planes, und ſollte es der ſchlimmſte ſeyn, biet' ich dir Kopf und Arm.“
„Ich unterſtehe mich, dem Rathe der beiden No⸗ bilt beizuſtimmen, weil er mir weiſe und zweckge⸗ mäß ſcheint,“ bemerkte der Prieſter Stefano.
„Und ich ſtehe nicht an, denſelben deßhalb zu befolgen,“ verſetzte Francesco.„Wohlan, meine Freunde, ich reiſe noch in dieſer Nacht; die kochende Ungeduld treibt mich. Laßt uns einen Becher auf glückliches Vollbringen leeren!“ Zu haſtig nach dem Becher greifend, ſtieß er ihn um, daß der edle Saft blutigroth über die Tafel floß und das Gefäß an den Boden fiel und zerborſt.
„Ein böſes Omen!“ murmelte der Prieſter.
„Iſt's dieſer nicht, iſt's ein anderer,“ ſagte Pazzi, hob den Becher auf und ſchenkte ihn wieder voll; aber durch den Riß des gegoſſenen Metalls floß mehr herab, als er trank.
Franzeſi war ſichtlich darüber verſtimnt. Ban⸗


