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„Es hat einen allgemeinen Aufſtand gegeben. Lorenzo hat ſogleich erklärt: er werde niemals zu⸗ geben, daß dieſer Feind ſeines Hauſes den erzbi⸗ ſchöflichen Stuhl von Piſa bekleide; die ganze Sig⸗ noria ſtimmte bei, und ſo hat man ſogleich eine Erklärung an Seine Heiligkeit erlaſſen, daß die Regierung von Florenz nicht in die Wahl des Fran⸗ cesco Salviati willigen könne und demſelben niemals das Erzbisthum überantworten werde.“
„Ha, die aufgeblaſenen Krämer, dieſe Wachs menſchlein in der Hand des trotzigen Lorenzo! Das haben ſie vortrefflich und ganz nach meinem Wunſche gemacht!“ jubelte Pazzi.„Beleidige nur den Papſt, du ungezogener Knabe; zeige dich mit deiner Geld⸗ macht nur widerſpenſtig gegen den oberſten Kirchen⸗ fürſten mit ſeiner ungeheuern Gewalt; erbittere nur noch mehr den gewaltigen Siſto! Das iſt mir ja eben recht! Und dein eignes Handeln iſt ſchon ein Tropfen Thau auf meine nach Rache lechzende Zunge.“
„Du kannſt jetzt nichts Klügeres thun,“ rieth der beſonnene Napoleone Franeeſi,„als dich ſo ei⸗ lig, als möglich, nach Rom an den päpſtlichen Hof zu verfügen und dort das Eiſen in ſeiner beſten Gluth zu ſchmieden.“


