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cesco Pazzi mit höchſtem Entzücken als Gebieterin in ſein Haus geführt hätte! Ich wollte ſie zur Fürſtin von Florenz erheben, und nun ſoll ſie die Buhlerin dieſes weichlichen Knaben ſehn, der kein Verdienſt weiter hat, als daß ſein Großvater ein großer Mann war? Die ich anbetend erhöht hätte, darf er genießend erniedrigen? Mit Gewalt will ich die Verblendete in meine Arme reißen— die Gluth meiner Liebe für ſie überſpringt die Grenze menſchlicher Leidenſchaften— mein muß Camilla ſeyn, oder ich will nicht mehr leben.“
„Erſt nieder mit ihm, der ſie dir geraubt!“ donnerte Bandini;„denn nie würdeſt du ruhig dich ihres Beſitzes erfreuen, hätten die Medici noch die ihnen nicht gebührende Macht.“
„Was habt Ihr mir ferner für Kunde zu melden, Pater Stefano?“ fragte Pazzi.
„In der heutigen Sitzung der Signoria iſt die päpſtliche Bulle eröffnet und verleſen worden, wo⸗ rin der Pontifex den Francesco Salviati zum Erz⸗ biſchof von Piſa ernennt.“
„Ha, wiſſen ſie's endlich!“ tobte Pazzi freudig auf.„Und was haben die trefflichen Signoren zu dieſer Wahl des Papſtes geſagt?“


