Teil eines Werkes 
2. Band (1834)
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ſprochen, und ich weiß, daß Siſto meine Außerun⸗ gen freundlich aufgenommen hat; denn er über⸗ häufte mich jedes Mal mit Gnadenbezeugungen, wenn er den Medici irgend ein Hinderniß bereitete, und dazu ließ er nie auch nur die kleinſte Gelegen⸗ heit vorüber ſchlüpfen.“

„Wohlan, ſo benutze deine mächtigen Verbin⸗ dungen zum Untergange der Verhaßten!“ rief Fran⸗ ceſit, und Bandini zog in der Hitze der Leidenſchaft den Degen, gleichſam als hätte er den Gegner vor ſich und trachte, ihn ſogleich nieder zu ſtoßen.

In dieſem Augenblicke wurde von den Dienern einem Manne hereingeleuchtet, der in der Kleidung eines Weltprieſters bald als Pater Stefano erkannt wurde, und ſich gegen die drei Anweſenden, vor⸗ züglich gegen den Hausherrn, mit beſonderer De⸗ muth und Unterwürfigkeit verbeugte.

„Guten Abend, Stefano!“ rief ihm dieſer ha⸗ ſtig entgegen und unterbrach den frommen Segens⸗ wunſch, den der Prieſter mit gefalteten Händen ſprach;„was bringt Ihr für Kunde?“

„Zweifache,“ verſetzte der Prieſter mit einem ſchlau lächelnden Geſichte.„Zuerſt die Gewißheit, daß Giuliano Medici wirklich der Nobile iſt, welcher