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helfen, erläßt man ein neues ſchändliches Geſetz, kraft deſſen man dem Räuber Carolo das ganze Vermögen zuſpricht und Signora Alfonſina ihres väterlichen Erbes beraubt. Seht, Freunde, das iſt die Gerechiigkeit dieſer Medizi gegen die Pazzi, ge⸗ gen uns, die wir ihnen an Reichthum, Adel und Einſicht gleich ſind, das iſt die Handlungsweiſe die⸗ ſer ſogenannten Fürſten von Florenz, von Eifer⸗ ſucht und Mißtrauen erzeugt, von gemeiner, niedri⸗ ger Geſinnung groß gezogen! Und dieſe Erbärm⸗ lichkeiten ſollen wir länger ertragen?“ „Nimmermehr!“ rief Bandini.„Als Verlobter Giuditta's, der Tochter deines Oheims, gehör' ich zu deiner Familie. Mag Giuditta immerhin Gia⸗ como's natürliche Tochter ſeyn, er hat ſie anerkannt und ihr ſeinen Adel verliehen; ich gedenke durch den meinigen die letzte Spur des Fleckens ihrer Geburt hinweg zu wiſchen. Aber wahrlich, ich müßte ja unter dieſen Verhältniſſen befürchten, mein Vaterland ſchlöſſe mich von allen Aemtern und Würden aus, auf die meine Geburt und Studien einen gerechten Anſpruch haben, wenn ich die Toch⸗ ter eines Pazzi heirathete! Nein, Francesco, das muß anders werden! Das Herz ſiedet mir in Gift


