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gegen uns erlauben, wenn wir dies Ungeheuere ge⸗ duldig ertragen?“
„Stürze ſie! Vergilt ihnen mit gleicher Münze! Mein Arm iſt deiner gerechten Sache geweiht!“ rief Bandini.„Ich haſſe dieſen Lorenzo wie die Sünde, aber Güuliano haſſe ich wie den Tod.“
„Wie verhielt es ſich doch mit der Erbſchaft deiner Schwägerin?“ fragte Franzeſi dazwiſchen. „Ich war eben in Mailand, als ſich die Geſchichte hier ereignete, und hörte blos, daß ſie betrogen wurde, nicht aber: auf welche Weiſe.“
„Donna Alfonſina,“ erzählte Francesco,„die Gemahlin meines Bruders Giovanni, iſt, wie du wiſſen wirſt, das einzige Kind des vor einigen Jah⸗ ren verſtorbenen reichen Meſſer's Giovanni Borro⸗ mäi; ſie war alſo nach Vernunft und göttlichem
und menſchlichem Rechte die einzige Erbin des
großen Vermögens ihres Vaters. Aber kaum hat der alte Herr die Augen geſchloſſen, ſo tritt Carolo Borromäi, der Neffe des Verſtorbenen, auf, und be⸗ mächtigt ſich eines Theils des Nachlaſſes. Mein
Bruder erhebt ſich als Kläger gegen ihn vor Ge⸗
richt; aber ſtatt ihm Recht zu ſprechen und ihm zum rechtmäßigen Eigenthume ſeiner Frau zu ver⸗
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