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fend, und ſchritt ſeinem Palaſte zu, um ſich in eine andre unkenntliche Maske zu kleiden. Stefano ging zähneknirſchend. Als er am Palaſte Giacomo's di Pazzi vorüberſchritt, ſah er Ginditta maskirt heraus⸗ hüpfen. Er wich ihr aus, und überlegte, was in dieſer verwickelten Sache zu thun ſey.
Im Palaſte des reichen Francesco di Pazzi in Florenz ſaßen drei kräftige Jünglinge bei der Abend⸗ mahlszeit. Der feurige Montepulciano kreiste im Becher, und bald entfeſſelte der Traubengeiſt die Menſchengeiſter.
„Dieſe beiden ſtolzen Medici,“ rief der junge Wirth,„was ſind ſie weiter, als wir? Ihre Väter waren Kaufleute, wie die unſrigen; ſie ſind Kauf⸗ leute und Wecheler, wie wir. Sind ſie reich? ſtein⸗ reich: die Pazzi können es ihnen noch gleich thun in Florenz. Ich habe die letzten Jahre viel in Rom gewonnen; darüber iſt der aufgeblaſene Lorenzo neidiſch, und er allein hat meine Zurückrufung bewirkt.“
„Niemand weiter, ſo wahr ich Bernardo Ban⸗ dini, ſein größter Feind, bin!“ rief der Andre, ein ſchlanker junger Mann, mit trotzigem Geſicht


