Teil eines Werkes 
2. Band (1834)
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zwiſchen Stolz und Leidenſchaft in ihrer Bruſt aus⸗ gekämpft war, hatte Stefano ſchon das Haus ver⸗ laſſen. In ſeiner Wohnung warf er ſich in die Maske eines Magiers und durchſtreifte am Nach⸗ mittage im Volksgewühl Straßen und Plätze. Endlich fand er, was er ſuchte. Die Maſſen theilten ſich, ehrerbietig Platz machend, und von allen Seiten hörte man den Namen Lorenzo di Me⸗ dizi flüſtern und ſprechen. In der reichen und prächtigen Kleidung des Großmeiſters des Johan⸗ niterordens ſchritt der junge Mann, auf den Flo⸗ renz nicht anders als auf ſeinen Herrn ſchaute, die Maske nur nachläſſſg vor dem Geſichte, einher, umſchwärmt von einem zahlreichen Anhange junger

Vobili, die ihm gleichſam als Hofſtaat auf jedem

Schritte folgten.

Niemals eine gewiſſe Würde vergeſſend, die nicht mit ſeiner JIngend harmonirte, ſcherzte er je zuwei⸗ len mit einem ſeiner Begleiter, und grüßte dann mit ſtolzer Herablaſſung das ehrerbietige Volk.

Der Magier folgte ihm eine Zeitlang, und drängte ſich endlich in einer Colonnade, wo der Zug wegen der allzugroßen Menge Halt machen mußte, mit den Worten an ihn:Erlaubt mir,