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Mannes zu unterbrechen;„Signore di Pazzi, ich kann Euch nicht folgen!“
„Wie?“ verſetzte dieſer mit ſchmerzlichem Tone. „Ich war doch ſonſt ſo glücklich, Euch nicht zu miß⸗ fallen; woher jetzt dieſe tödtliche Kälte gegen mich⸗ da ich das Ziel meiner Wünſche zu umarmen ge⸗ denke? Sollte das Gerücht doch nicht gelogen, ſolltet Ihr dem weinerlichen, weichen Giüuliano Ge⸗ hör geſchenkt haben? dieſem kraftloſen Träumer? Vielleicht nur, weil er ein Medici iſt? Es iſt un⸗ möglich! Ihr, Camilla, und dieſer Weichling!— Camilla, gebt mir Eure Hand; ich lieb' Euch, wie kein anderer Sterblicher Euch lieben kann, und Euer reizender Anblick weckt den kleinſten meiner Triebe zu einer Rieſenflamme empor.“
„Vergebens ſind Eure Worte, Signore Francesco; ich kann Euer Begehr nicht erfüllen, weil ich Euch weder lieben kann, noch darf. Begnügt Euch damit und verlaſſ't dieſen Ort, deſſen Heimlichkeit durch⸗ ſpäht zu haben gerade Euerm Auge nicht leicht ver⸗ ziehen werden wird.“
Mit dieſen harten Worten verließ die ſchöne Dame den von denſelben niedergedonnerten Jüng⸗ ling, und wandte ihre ſchnellen Schritte wieder dem


