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Die Sturmvögel zum Bauernkrieg.
zu dem reizenden Ritterſitze emporfuͤhrte. Die Befeſtigungs⸗ werke der Burg waren im beſten Stand und zum Theil ganz neu hergeſtellt. Man ſah es den reinlichen und ſchoͤnen Gebaͤuden auch in der Naͤhe an, daß ein kraͤftiger Geiſt in ihnen walte, und die Ferne hatte nicht getäuſcht, wie bei. vielen Staͤdten und Burgen. Eine frohliche Menge von Dienern und Soͤldnern, alle gut gekleidet, belebte die Hoͤfe; uͤberall, wohin das uͤberraſchte Auge der Ankoͤmmlinge fiel, begegneten ihm Scenen eines muntern und luſtigen Lebens. Roſſe wurden getummelt, Waffen gebeſſert und geputzt, kriegeriſche Uebungen abgehalten. Die Pferde der drei Reiter wurden von flinken Dienern in Empfang genom⸗ men; ſie ließen ſich beim Ritter Ulrich von Hutten anſa⸗ gen, und ehe ſie noch die Treppe des Hauptgebaͤudes, in welches ſie gewieſen wurden, erſtiegen hatten, kam ihnen der ritterliche Dichter ſchon mit einem Ausrufe herzlicher Freude entgegen.
„Willkommen, edle Maͤnner und Freunde!“ rief er, Peutinger und Ulrich Fugger umarmend.„Willkommen auf der ſchoͤnen Ebernburg! Ich bin Euch ſehr verbunden, wackerer Fugger, daß Ihr meiner Einladung ſo ſchnell und willig Folge geleiſtet. Und welch frohe Ueberraſchung habt Ihr mir dadurch bereitet, daß Ihr meinen lieben Freund Peutinger mitgebracht! Auch Eueren Bruder— nicht wahr, Hieronymus heißt er?— begruͤße ich mit großer Freude. Wir beduͤrfen der aufſtrebenden Jugend, des neuen den Weltgeſchicken entgegenreifenden Geſchlechts. Wie wird


