auf die Sitten ausüben;
M
ſie müſſen durch ihre an iehenden Bilder von Kenntniß der Welt verme ren; die Darſtellung einen muß den Geſchmack bilden, und Glauben, n werden alle beſſern Gefühle, die in unſerm
Menſchen und Dingen die des Schönen, Edeln und R Wohlthätigkeit und Edelſin Innern ſchlummern, anregen. mel entſproſſene Frömmigkeit eifern nie mehr zur Nachahmung an, als
wenn ſie im Gewande der
Die reſignirende Tugend und die dem Hin⸗
Dichtung dargeſtellt werden. Aber dem Guten Seite, denn die Uebel des Mißbrauchs ſind eben Segen, der aus der richtigen Anwendung entſpringt.
ſtehen ſtets Gefahren zur ſo groß, als der Die Werke der Phantaſie k Tugend und Religion erhober
önnen zu den mächtigſten Beförderern der werden, aber ihr Mißbrauch eröffnet auch
die das ſchädlichſte Gift eine weite Verbreitung findet, eine ere Verbreitung, als man ſie kaum gewahrt. Die Uinter⸗ ſchmacks, des Gefühls, der Sitten und Grundſätze geſchieht ſtill und unmerklich, wie das unſichtbare Miasma ſein Werk Thätigkeit man erſt dann entdeckt, wenn bleiche Wangen Glieder Zeugniß von ſeiner gräßlichen Macht ablegen.
um ſo gefährli grabung des Ge in der Regel ſo ausführt, deſſen und abgemagerte
Phantaſie hervo
che und vis inertiae des Geiſtes
„aus dem Ueberreize der
genz der Ekel vor guter, geiſtiger Nahrung; die er Zeit; der unwahre und niedere Geſchmack; die n dem Leben und den Plagen deſſelben, die Hoff⸗
Verſchwendung nätzlich verkehrten Anſichten vo nung und Wünſche erwecken, ge haben; die falſche Sch antaſtiſchen Ausputzes der H Schmucke alle zum irdiſchen 1 ch gefährlichern ſſen für Geſundhei chtigen ſich unme und kein Hüter iſt da, der
fehlen; die no
welche die bitterſten Enttäuſchungen im Ge⸗ ätzung von Charakteren, eine Wirkung des elden und Heldinnen, denen bei ihrem äußern ind ewigen Heile erforderlichen Eigenſchaften Bilder, welche die Phantaſie zu gleich ſchäd⸗ t. Charafter und Tugend reizen: alle dieſe rklich des jungen, unbefangenen Gemüths,
ſchützt oder warnt.
un ſollen die thun,
welche dieſe gefährlichen Einflüſſe kennen
n, um die Anſteckung zu verhindern, die in unſerer intellec⸗
tuellen und moraliſchen Atmosp Die Schreiberin dieſer Zeil gethan werden könnte.
häre liegt? en unternimmt es, das anzudeuten, was
ſſen die Eltern mit derſelben Sorgfalt über die Kinder m langſam Geſchmack, Grundſätze und Gefühle „wie vor vergifteten Speiſen. Die Ausführ⸗ die Verfaſſerin in Familien wahrgenommen, in g alle Bücher, Journale und Magazine beauf⸗ Haus brachte, und wo es zu einem Familien⸗ ß kein Buch, kein Blatt Papier ohne Erlaubniß Der Vater hilft mit, er verläßt ſein Comptoir um die Abendſtunden bei der Familie zu verleben, hlte poetiſche Werke zur gemeinſchaftlichen Unter⸗ uf dieſe Weiſe umſchlingt Eltern und Kinder ein Vergnügens und der Erholung, und es iſt leicht, nden ſchävlichen Einfluß abzuhalten. Lehrern und Leitern von Erziehungsanſtalten ob, efahren aufmerkſam zu machen, die ihnen drohen; wohl die zu meidenden Werke bezeichnen, als die, erwarten kann.
wachen, daß ſie verderbenden Gifte wahren
die man in das geſetze gemacht worden, da der Eltern geleſen wird. oder ſein Studirzimmer, und ſorgfältig ausgewä haltung vorzuleſen. A gemeinſames Band des jeden von Außen komme
Dann liegt es den ihre Zöglinge auf die G aber ſie müſſen eben ſo von denen man Nutzen


