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4. Band (1834)
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ſie, und hielten ſie für freundliche Geiſter, die ihre Liebe und deren Geheimniß ſchützten. Wirk⸗ lich floh Jedermann vor den Lichtern, wann ſich dieſelben in der Nacht zeigten.

Der Tag der Zuſammenkunft war wieder da, und Konrad harrte in den traurigen Hallen des Schloſſes ungeduldig auf den Abend. Es war Sonntag, und die erwachſenen Kinder des gräf⸗ lichen Hauſes, drei' junge Grafen und drei Grä⸗ finnen, beteten noch, nach dem Willen der Mutter, in der Kapelle für des Vaters glückliche Heimkehr. Sie ſelbſt war aus der Kapelle in ihr Kloſet gegangen und kniete dort, noch immer eine rei⸗ zende Büßerin, vor dem Hausaltare. Und ohne

Zeugen ſprach ſie aus tiefer Inbrunſt der Seele:

Herr im Himmel! darf ich's wagen, Meinen reuevollen Blick Schüchtern zu dir aufzuſchlagen? Stößt du mich nicht ſtreng zurück? Ach, ich weiß es, daß ich bin Eine arme Sünderin! Groß iſt meines Herzens Schuld, Doch auch groß iſt deine Huld. Drum im glaubigen Vertrauen Wag' ich's, zu dir aufzuſchauen, Meine Hände zu erheben: Guter Gott, du wirſt vergeben!