Teil eines Werkes 
4. Band (1834)
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tes Mädchen, mir zürnteſt, deinen Vater aus den Wäldern zu vertreiben, in denen er kein Eigenthum hat.

cWohl ſeh' ich ein, daß du S haſt; aber ich darf dich nicht mehr ſehen und ſprechen.

Wie? Du wollteſt böſe auf mich ſein, weil ich recht gehandelt.„

Nein, Konrad. Aber ich fürchte die unbän⸗ dige Wuth meines Vaters. Er wuͤrde mich er⸗ morden, wenn er auch dich verſchonte. Du aber, ich beſchwöre dich, meide bis zur Rückkehr des Grafen dies Thal, und ich will meinen Vater von der Jagd zurückzuhalten ſuchen, damit ein Unglück verhütet wird.

sIch will es meiden, aber dich muß ich ſehen. Laß uns Nachts zuſammen kommen. Unten am Herenborn ſind wir vor Lauſchern ſicher. v

aAch, Konrad, vor dem Borne grauſt mir! Wir Alle haben ſchon vft Nachts dort gar ſeltſame Lichter geſehen. Es iſt nicht geheuer.

„Reine Minne iſt ſicher vor Geiſterſpuk. Die heilige Gottesmutter hält ſchirmend die Hand über Liebenden. Vertraue dich ihr an, und erfülle

meine Bitte. Dann will ich auch deinem Vater aus dem Wege gehen und ihn ſchonen. Uber⸗ morgen erwarte ich dich an der Eiche neben dem