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Ach, dann wär' ich gewiß nicht hier; wer weiß, ob ich noch lebte!
„Nun, was war denn ſonſt die Urſache ſeines Zorns?
Ich bat ihn, ſich nicht an dir zu rächen; das brachte ihn ſo ſehr gegen mich auf. Ach, Konrad, ich muß dich vor meinem eignen Vater warnen. Er hat Böſes gegen dich im Sinne, und wird es ausführen, wenn ſich ihm Gelegen⸗ heit bietet. 2
Der Unverſöhnliche!2
eAber warum haſt du ihn auch nicht in den nächſten Bergen jagen laſſen, wie er von Jngend auf gewohnt iſt? Es geſchah mit des Grafen Wiſſen. Dann wäre Alles gut gegangen.
Du weißt, daß mich mein Vater kurz vor des Grafen Abreiſe nach Rom auf die Schauen⸗ burg brachte. Nun kann wohl ſein, daß mir der Herr, der damals nur mit geiſtlichen Din⸗ gen beſchäftigt war, und allein Pfaffen um ſich ſehen wollte, zu ſagen vergeſſen hat, wie es ſich mit der Jagdfreiheit verhält, die dein Vater, ich weiß nicht wofür, in Anſpruch nimmt. So
lang ich die Mähr aber nicht aus des Grafen
eignem Munde beſtätigt höre, iſt es meine Pflicht, ſelbſt auf die Gefahr hin, daß du, mein gelieb⸗


