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Wunſch rege geworden iſt, die Bekanntſchaft dieſes trefflichen Cavalliers, als eine unſerm Stande zuſagende, zu machen. Nicht wahr, Excellenz?*
Ganz wie Sie ſagen, meine gnädige Frau,d näſelte der Hofmarſchall ſich verbeugend.
Mit der größten Freude werde ich dieſe Ge⸗ legenheit ergreifen, mich meiner gnädigen Frau Pathe und deren Herrn Gemahl Excellenz ge⸗ fällig zu zeigen,v ſagte der Pachter, deſſen ge⸗ läufiger Zunge die Titel für die hohe Pathen⸗ ſchaft von der Taufe an eingelernt zu ſein ſchie⸗ nen, ohne daß ſich der übrigens einfache Na⸗ turmenſch etwas dabei dachte.
Frau von Birkenſtein ſah ihren Gemahl jetzt mit einem fragenden Blicke an, da dieſer aber verlegen an der tombacknern Uhrkette ſpielte, ohne das Wort zu nehmen, wie ſie zu erwarten ſchien, ſo räuſperte ſie ſich, rückte dem rothwan⸗ gigen Pathchen um einen Schritt näher, und nahm in ihrer Rede einen neuen Anlauf, fol⸗ gender Weiſe:„Du weißt, Guſtav, daß wir deinem Vater und ſeiner ganzen Familie alles Liebes und Gutes erzeigt haben, ſo lang er der Pachter unſres Gutes war, das uns ein neidi⸗


