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Die Königskrone.
mit Euerm neuen Geſchenke. Es iſt wol traurig für eine Königin, ſolche Geſchenke annehmen zu müſſen, aber der hohe Edelmuth des Gebers lindert meinen Schmerz. Gott wird es Euch vergelten.“
Und abermals trug Veit Schellenberg den Kaſten in Schweinsleder herbei, der wieder um einige Rollen leichter wurde. Zugleich nahm Fugger eine ſchöne goldne Armſpange und reichte ſie der kleinen Prinzeſſin Anna mit den Worten dar:„Auch möchte ich, daß Euer ſchönes Prinzeßlein ein Andenken von Jakob Fugger in Augsburg trüge und ſich in ſpäterer Zeit meiner dabei erinnerte. Nehmt es an in ihrem Namen.“
—„Ich danke Euch in ihrem und meinem Na⸗ men,“ ſagte die Königin freundlich.„Wir werden es Euch nimmer vergeſſen. Wann gedenkt Ihr Euere Reiſe in die Heimat fortzuſetzen?“
—„Ich habe zwei junge Neffen mitgebracht, denen ich erſt Ofen und Peſth zeigen will. Hernach habe ich nichts mehr hier zu ſchaffen, als den Brief an die Erzherzogin Margaretha in Brüſſel, den Ihr mir an⸗ vertrauen wolltet, in Empfang zu nehmen.“
—„Noch hab' ich ihn nicht geſchrieben; aber Ihr ſollt ihn morgen haben.“
Fugger beurlaubte ſich und hatte ſeine beſonderen Gedanken über königliches Elend.
Das heiterſte Sommerwetter vermochte ihn am fol⸗ genden Tage mit ſeinen Neffen eine Donaufahrt zu


