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347 ein edles, würdiges, menſchenfreundliches Haupt, als er auf einem elenden, mit einam Paar Oechslein beſpann⸗ ten Leiterwagen ſaß und von einem Kloſterſtift zum andern im kleinen Lande, das ihm geblieben war, um⸗ herzog, um ſich um Gottes willen von den Mönchen ſpeiſen zu laſſen; er, der deutſche Kaiſer, das Haupt des öſtreichiſchen Hauſes; ich habe es geſehen und durch meine junge Bruſt iſt ein zweiſchneidiges Schwert ge⸗ gangen. Damals habe ich Gott und der gebenedeiten Jungfrau geſchworen, dem in den Staub getretenen Hauſe Oeſtreich neuen und größern Glanz zu verleihen und alle Kraft meines Lebens daran zu ſetzen oder unterzugehen in dieſem Streben. Hier haſt du den Schlüſſel zu allen meinen Handlungen, er heißt: Macht und Glanz für Oeſtreich! Ich habe redlich gehalten, was ich gelobt; das Glück iſt mir günſtig geweſen, ich bin noch im Streben nach meinem Ziele begriffen; es wird unverrückt mein Ziel bleiben bis an den letzten meiner Tage. Und ich habe mein Herz nie gefragt, wenn es Oeſtreichs Glanz und Größe galt. Ich war der einzige Träger dieſes unſers Hauſes; meine Vet⸗ tern ſtarben kinderlos und vererbten ihre Länder auf mich. Du biſt mein einziger Sohn; für wen hab' ich denn geſorgt und geſchafft, für wen gearbeitet und ge⸗ ſtrebt? Für dich und deine Söhne, die Erben des Na⸗ mens und des Glanzes von Oeſtreich. Als ich nach den Niederlanden ging, um die burgundiſche Maria,
nach Spanien.


