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nach Spanien. 341
über, wo mein Anblick dir andere Gefühle ein⸗ flößte.“
Der Erzherzog ermannte ſich. Der brutale höh⸗ niſche Ton der Witwe gab ihm ſeinen ganzen Stolz wieder.
—„Wer räumte der Frau van der Voort ein Recht ein, mit dem Herrn von Burgund und Nieder⸗ land in dieſem Tone zu ſprechen?“
—„Ihr ſelbſt habt es mir aufgezwungen, Erz⸗ herzog von Oeſtreich,“ rief ſie noch erbitterter.„Nicht zum Herzog von Burgund rede ich; ich ſpreche zum ſchönen Philipp von Oeſtreich, dem Frauenverführer; ich ſpreche zum Urheber meines Unglücks, mit dem ich ein Geſchäft abzumachen habe. Jedenfalls hat Euch Herr Jakob Fugger unterrichtet, daß—“
—„Ich weiß, ich weiß,“ fiel ihr Philipp unge⸗ duldig in's Wort.„Aber jedes Geſchäft der Art habt Ihr mit Herrn von Fugger, dem wohlbeſtallten Rath meines königlichen Vaters, zu bereden und zu verhan⸗ deln. Er hat unbedingten Auftrag dazu von mir und weder Ihr noch Eure Familie ſoll ſich über meine Munificenz zu beklagen haben dürfen.“
—„Ha, ſeht doch, wie mein ſüßer Minneknab, mein heiß ſehnſüchtiger Philipp ſeiner angebeteten Elev⸗ nore von fremder Hand den Groſchen hinwerfen läßt, daß ſie nicht verhungert, die überläſtige Bettlerin!
Und meine Familie! Wie zart Ihr andeutet, was Ihr.
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