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Schweiz hättet Ihr den kürzern Weg gehabt, auch über Mailand wäret Ihr näher gekommen.“
—„Durch die Schweiz reiſt kein rehe Prinz gern; auch mußte ich Burgund beſuchen und überdies führte mich eine Angelegenheit, die mein Herz angeht, dieſen Umweg. Ihr werdet lachen, wenn ich Euch ſage, daß ich die Spur einer Zigeunerbande ver⸗ folgt habe, die mich gleichſam neckte, denn ich habe ſie nicht erreicht, obgleich ihre Lagerſtätte, wie ich lei⸗ der ſtets zu ſpät erfuhr, oft in meiner Nähe war.“
Fugger ſah den Erzherzog mistrauiſch an. Dann ſagte er ängſtlich:„Gnädigſter Herr, ſehet Euch wohl vor, daß Ihr nicht in die Fallſtricke des Böſen fallet. Man ſagt, daß die Zigeuner lauter Teufelskinder ſind, und Euer gnädigſter Vater kann ſie auch nicht leiden.“
—„Habt keiue Sorge!“ lächelte Philipp.„Wer wie ich, ſeine Seele ſchon in die Hände des himmli⸗ ſchen Vaters befohlen hat, fürchtet ſich nicht mehr vor dem Teufel. Als ich am Tode danieder lag, hab' ich oft an Euch gedacht, und dieſe Grabſtätte ruft mir jene Gedanken wieder lebendig in die Seele zurück. Ihr deutetet in Brüſſel meinen jugendlichen Uebermuth auf den Tod hin; ich lachte damals über Eure Worte, die wie eine prophetiſche Ahnung klangen, und wie nah ſtand mir der grimmige Feind des Lebens! Ich werde nie wieder über den Tod ſpotten und ihn meinen guten
Die Reiſe
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