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ſo wenig kam einem von Veiden der Gedanke in die
Seele, zu welchem Zwecke wohl Zaduktis Thamar auf das Schiff gelockt; genug ſie hatten ſich, ſie ruheten einander am Herzen, ſie waren überſchweng⸗ lich glücklich, und außer dem düſtern Plätzchen, das ſie einnahmen, gab es für ſie keine Welt. Das Meer aber umbrauſte und umwogte ſie, und klopfte ängſt⸗ lich an die Blanken, als wolle es die Glücklichen erinnern, daß es das Schiff näher und näher dem Hafen trage, und unter die Brautlieder die es ſang, miſchte es manchen Schmerzenston, mancher Weh⸗ laut ſchrillte dazwiſchen, aber die ſelig Umfangenen hörten es nicht, bis der Anker im Hafen von Nauplia hinabrollte, gleichſam das eiſerne Schickſal, das ſich zwiſchen ſie warf und ihr Glück verhöhnte.
Zadukkis trat zu ihnen und ſprach kalt:
„Wir ſind in Nauplia, wohin ich dich zu brin⸗ gen, deiner Mutter verſprach. Mache dich auf und gehe!“
„Ich allein?“ fragte Sabbathai Unglück ahnend.
„Du allein! Wer ſonſt noch?“
„Dieſe hier! Meine Thamar.“


