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abſtreiten, daß dies Huſein Damad ſelbſt war. Viel⸗ leicht wurde Aaron durch ſeine Armuth verlockt, vielleicht durch andres Blendwerk des Teufels, genug, er wurde einer der geheimnißvollen Schüler Huſein Damads. Es zeigte ſich bald, daß er und alle Juden, welche zu jener Schule gehörten, vom reinen Glau⸗ ben abgefallen waren. Zwar wollten ſie ſolches nie eingeſtehen, aber manche Zeichen ſtraften ihre Reden Lügen. So reiſete Aaron oft nach Sichem, dem Sitze der Samaritaner, und verkehrte heimlich mit ihnen.— Zu jener Zeit, als wir in Jeruſalem ſtudirten, lebte dort auch ein jüdiſcher Gelehrter, der zwar noch ein Mal ſo alt, wie ich— ich war, damals ſechszehn, er zweiunddreißig Jahre alt— aber mir ſehr gewogen und freundlich geſinnt war. Er war noch ein Schüler des hochberühmten Chacham Aſſar Gaon, des Vaters meiner Frau und Vorgän⸗ gers des Rabbi Jakob Chagis und Stifters jener philoſophiſchen Schule, der vor meiner Ankunft in Jeruſalem zu ſeinen Vätern gegangen war. Jener Gelehrte hieß Samuel Lisbona und war ein ſehr reicher portugieſiſcher Jude. Als eifriger Talmudiſt und Kabbaliſt haßte er die Neuerer, ſo wie die irr⸗


