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gläubigen Karäer, und die Samaritaner waren ihm ein Gräuel. Er hatte allen Schülern Huſein Da⸗ mads den Untergang geſchworen und nannte ſich Aaron de la Papa's erbitterſten Feind. Dieſer Sa⸗ muel hat ſein Leben der reinen Auslegung der Thora gewidmet und ſich unabläſſig den Forſchungen der Kabbalah hingegeben. Irrlehrer hat er ſtets nach Kräften verfolgt und vertilgt, und mancher Sieg iſt ihm gelungen. Dieſer hochweiſe und eifrige Mann iſt ſtets mein Freund geweſen und wir haben unſre Verbindung unterhalten. Seit langen Jahren wohnt er in Gaza und iſt in jener Stadt einer der reich⸗ ſten Männer.
„Dieſer mein alter Freund nun iſt's, der mir heute Botſchaft geſchickt hat, und der Bote iſt ſein eigener Schwiegerſohn, ein deutſcher Jude, Namens Nathan Benjamin. Der Letztere ſtudirte ebenfalls in Jeru⸗ ſalem bei meinem nun betagten Lehrer Jakob Chagis, da er aber ſehr arm war, ſo empfahl ihn der Cha⸗ cham, weil Nathan einer der eifrigſten Stützen des Talmudismus zu werden verſprach, an Samuel Lis⸗ bona, deſſen einzige einäugige Tochter— ſie hatte in ihrer Kindheit ein Auge verloren— er heirathete⸗


