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mich nach meiner Vaterſtadt, und da ich hier keinen Nahrungszweig fand, der mir mehr angeſtanden hätte, ſo wurde ich Schauſpieler. Weder von Fanny noch von Emmeline habe ich wieder etwas gehoͤrt; auch laſſen mich meine hieſigen Verbindungen kein Verlan⸗ gen tragen, je einer von ihnen wieder nahe zu kom⸗ men.
„Ungeheuer! knirſchte Eduard.„Sie konnten ſo leichtſinnig Ihr armes Weib verlaſſen? und Sie erzaͤhlen es mit ſolch' teufliſcher Kälte?
„Bitte nicht zu vergeſſen, daß, wie ſchon be⸗ merkt, wir ganz verſchiedene Handlungsprincipe ha⸗ ben. Dieſe Fragen kommen Ihnen nicht zu.“
Es wurde Allen unheimlich in des charakterloſen Menſchen Nahe. Der Lord erhob ſich und gab ihm einige Guineen.„Wir danken Ihnen fuͤr Ihr offe⸗ nes Bekenntniß, nehmen Sie dieſes als Belohnung. Walther dankte knechtiſch kriechend, und empfahl ſich.
Nun wußte man, welch' ein abſcheuliches, menſch⸗ heitentwuͤrdigendes Geſchöpf Fanny war. Ihre ganze Niedertraͤchtigkeit ſtand Allen vor Augen, und Jeder ſchauderte, ob des graßlichen Bildes. Die heitere Stimmung der ganzen Familie war vergiftet, und nur erſt auf der Reiſe ſchlich ſich nach und nach wieder ein froher Geiſt ein. Eduard's Sehnſucht ſtieg, je naͤher ſie Hannover kamen. Bald hoffte er, das geliebte Mädchen zu umfaſſen. Er hatte ihr von London aus geſchrieben; ſie ihm mehremale Beweiſe ihrer tiefen Liebe geſandt. Aus ſeinem letzten Briefe


