Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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auch machten es bald natuͤrliche umſtände nothwen⸗ dig, wenn Emmeline nicht der Schande Preis gege⸗ ben und Alles verrathen werden ſollte. Frau von Gronau erſchien mit dem Fruͤhling, und unſere Ver⸗ bindung wurde vollzogen. Gleich darauf reiſte die Lady mit der Mutter meines ſjungen Weibes wieder nach Hannover zuruͤck. Ihre unterſtuͤtzungen wurden ſparſamer, aber ſie dauerten doch bis in den Spät⸗ herbſt des vorigen Jahres fort. Da blieben ploͤtzlich alle Briefe von ihr aus. Meine Caſſe ſchwand von Tag zu Tag. Meine Frau, die ſchon im Auguſt von einem Knaben entbunden worden war, fuͤhlte zum zweitenmale ſich befruchtet. Ich machte Schul⸗ den. Ich ſetzte allen Geldeswerth in Baarſchaft um. Zu Ende des Jahres konnte ich mir nicht mehr ra⸗ then und helfen. Da las ich Steckbriefe in den Zei⸗ tungen, welche die Lady verfolgten. Ich glaubte mich keine Stunde mehr ſicher. Am Abend ſchrieb ich Emmelinen einen Brief, worin ich ihr die Wahr⸗ heit entdeckte. Ich verlaͤugnete ihr gar nichts, ſelbſt ihre Huͤlfloſigkeit nicht.

Ich legte den Brief auf meinen Schreibetiſch, und ſprengte in der Nacht mit meinem beßten Ren⸗ ner davon. So ſehr ich auch anfangs Emmelinen geliebt hatte, ſo wurde ſie mir doch langweilig und endlich verhaßt. Ihre Verſtandesoperationen, ihre Tadelſucht, die Vorwuͤrfe über mein Spielen und ſonſtiges Leben behagten mir nicht mehr. Ich war in Fanny's Armen mehr Feuer gewohnt. Es zog