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zubereiten. Denn noch war ich mit Ihnen nicht näher bekannt geworden. Der Zufall fuͤhrte mich im ſchwar⸗ zen Baͤren in Muͤnden mit Ihnen zuſammen. Ich hoͤre Ihren Streit; ich hoͤre, daß Sie ſich morgen duelliren wollen. Das war ein fataler Streich, und paßte nicht in unſere Rechnung. Doch ich wußte mir zu helfen. Ich ſah gleich ein, daß ich unter ſolchen umſtaͤnden in Muͤnchen nicht an Sie kommen wuͤrde. Ich eilte nach Gottingen. Gegen Abend erwartete ich Sie am Grohnder Thore. unterdeſſen waren meine Reiſegefaͤhrten angekommen. Ich berichtete Fanny kurz, was ich wußte. Lange ſtand ich am Thore, bis Sie kamen; ich wollte Ihnen in Ihre Wohnung folgen, um mich Ihnen als Sekundant anzubieten. Sie kamen mit Herrn Schmerzing; ſtiegen ab, und gingen uͤber den Wall. Mein Plan gelang, aber am Abend erwarteten wir Sie vergeblich in der Krone. Und darauf war ja ſo ſehr gerechnet. Doch benutzte Fanny Ihr Nichtkommen, um Emmelinen ganz zu überzeugen, wie gleichguͤltig Sie gegen ſie ſeien. Der Schlag wirkte. Die Damen reiſten am andern Morgen ab, und ich wurde gefaͤhrlich verwundet.
Das Fieber warf mich auf das Lager; die Krankheit
wurde ſchlimmer, als ich vermuthet hatte. In Ih⸗ rer zarten Sorge fuͤr mich, in Ihrer Pflege und al⸗ len Freundſchaftsbezeigungen, die Sie mir erwieſen, erkannte ich Ihr großes treffliches Herz. Ich lernte Sie ſchätzen. Der Funke des Beſſern erwachte wie der in mir ſelbſt und ich fing an, mich meiner nie⸗


