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ihr Vater, ſie dort erhalten, daß Lady Mary, ſo wie Herr Ewald, nichts von dem Aufenhalt der Kinder wußten. Sie unterſchlug ſchnell die Papiere und als die Lady darnach fragte, waren ſie nirgends zu fin⸗ den. Nun wurde der Plan zuſammengebaut, das Zwillingspaar zu unterdruͤcken, damit ſie nie zu dem Beſitz ihres Vermoͤgens gelangen konnten. Dieſes ſollte ihr zuſtroömen; um ſie in den Stand zu ſetzen, ihre Lebensweiſe ungehindert fortzufuͤhren. Ich machte mich anheiſchig, zur Ausfuͤhrung alle meine Kraͤfte anzuwenden. Sie verſprach mir dagegen, fortgeſetzten vertrauten Umgang und Mitgenuß ihrer Gelder. Zuerſt mußten wir nun gewiß wiſſen, ob Lady Mary und Herr Ewald durchaus unbekannt ſeien mit Namen und Aufenthaltsort ihrer Kinder. Von der unwiſſenheit der Laby waren wir bald uͤber⸗ zeugt; um es ebenſo hinſichtlich des Herrn Ewald zu ſein, gingen wir nach Muͤnchen. Wir wußten naͤmlich aus den Briefen eines Herrn Eichler, eines Freundes des Lord, daß jener ſich dort aufhalte. Die Freundſchaft des verſtorbenen Vaters gab uns hinlaͤng⸗ liche Gelegenheit, Zutritt in ſeinem Hauſe zu ſuchen. Wir fanden Herrn Ewald dort; wir beobachteten ihn genau, aber wir konnten nie recht klug aus ſei⸗ nem Benehmen werden. Er war vorzuglich gegen die Lady verſchloſſen. Ich ging unterdeſſen nach Hannover; ich ſuchte das benannte Dorf auf, und erfuhr dort, daß der Pfarrer Golding geſtorben ſei, und Eduard und Anna ſich im Hauſe des Hofraths


