Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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Dinge von mir Erklärung zu fordern. Da ich nun durch die Trennung von einer Yerſon, welcher ich nur ſo lange angehoͤrte, ſo lange mir ihr Leib und ihr Geld zu Gebote ſtanden, mich jeder Verpflichtung gegen ſie entbunden fuͤhle, in Dingen geheim zu thun, welche Sie, Herr Golding, ſo nah' angehen: ſo hängt es nur von Ihnen ab, daß ich eine genaue Erklärung alles deſſen gebe, was ich von der Lady weiß. Ich bin vereit dazu. Eins nur will ich vor⸗ her erinnern. Machen Sie mir keine Vorwürfe uͤber Dinge, die einmal geſchehen; denn wir haben jeden⸗ falls in unſern Grundſätzen eine eben ſo große Ver⸗ ſchiedenheit, als in unſeren Handlungen.

Eduard hatte ihn verſtanden und bemerkte, er woll eihm nichts nur nicht ubel nehmen, ſondern auch die Muͤhe des Erzaͤhlens ihm reichlich vergelten, da er dieſes zu thun, jetht in den Stand geſetzt ſei.

Auf dieſe Verſicherung, vie dem Schauſpieler ſehr angenehm zu klingen ſchien, ſturzte er froh ein Paar Glaͤſer Wein hinunter und begann zu erzahlen:

Ich bin von Geburt ein Hamburger und heiße Walther. Mein Vater war ein Kieper geweſen. Ich habe weder ihn noch meine Mutter gekannt. Als Knabe von zehn Jahren entlief ich der unmäßi⸗ gen Strenge meines Vormunds, und verdung mich als Schiffsjunge. So kam ich nach allen Welttheilen, und, da ich kein Dummkopf war, ſo erwarb ich mir einige Kenntniſſe. Doch die ſtrenge Behandlung miß⸗ fiel mir abermals und ich entging auf dem ſchon ein⸗