Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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tes Aufſehn. Der Schreck daruber und das ſchlechte Wetter, das ploͤtzlich eintrat, vertrieb die andern.

Ein Pasquill auf die Menſchheit! rief Eduard lebhaft aus.Schiefe Bildung, mißverſtan⸗ dene Schwaͤrmerei, verkruͤppelte Ideen bringen wohl ſolche Karrikaturen hervor. Daß ſie ſchlechte Verſe machen, mag noch gehen, das iſt ja jetzt an der Ta⸗ gesordnung; man zwängt die aus Dichtern und Pro⸗ ſaiſten zuſammen geſtohlene Glut in Jamben und Trochäen und flucht darauf, daß man ein Dichter ſei. Daß aber alle dieſe Menſchen das Leben ſo we⸗ nig verſtehen, daß die hohe Poeſie des Landlebens lautlos an ihren Ohren voruͤberzieht, und ſie ſtatt deſſen mit Puppenroͤcken ſich anputzen, wie der Schau⸗ ſpieler mit einer Ruͤſtung von Pappe, das das iſt empoͤrend!

Ich wuͤrde, ſprach Wilhelm,wenn ich zu⸗ fällig in ihre Geſellſchaft gekommen waͤre, gewaͤhnt haben, in eine Heilungsanſtalt fuͤr Wahnwitzige ge⸗ rathen zu ſein.

Der Hofrath lachte herzlich uͤber die naͤrriſchen Menſchen und konnte durchaus nicht begreifen, wie ſie auf die tolle Idee gekommen wären, ſo kurze Roͤcke anzuziehen.

So ſprach man lange und viel über die Art und Weiſe des einfachen Landlebens und die Familie richtete ſich nach dem Reſultate ſolcher Geſpräche ein. Des Morgen lebten die beiden jungen Leute

den ſchoͤnen Wiſſenſchaften. Eduard trieb Poeſie,