Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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14 riſchen Kuͤnſte an, den leicht zu reizenden empfaͤngli⸗ chen Eduard zu feſſeln. Aber zu ſehr beſchaͤftigt mit dem, was ſeinem Herzen naͤher lag, bemerkte er die eiteln Bemuͤhungen des Weibes nicht, ſondern fragte nur immer nach Anna und den naͤhern Um⸗ ſtäͤnden ihrer Abreiſe. Die Lady erzaͤhlte mit der groͤßten unbefangenheit, was er ſchon wußte und pochte ſehr auf ihre Beſcheidenheit, mit der ſie An⸗ na's Geheimniß geſchont haben wollte.

Ihr Vater muß ein großer Herr ſein, füg⸗ te ſie etwas ſpitzig hinzu, daß er in ſolch tiefem Incognito reiſ't, und ich ſehe Sie ſchon in einigen Wochen als Prinz oder des etwas davon fliegen, wie der Paradiesvogel aus ſeinem Kaͤfig. Dann werden Sie die arme Wilmeſon vergeſſen haben, die gern ihr Leben fuͤr das Ihrige dahingaͤbe. O, Golding, Sie ſind immer grauſam gegen mich geweſen; haben Sie kein Erbarmen mit meiner Schwaͤche?

Eduard's Sinne waren nicht in Aufruhr zu brin⸗ gen. Er ſtierte vor ſich hin, eine Spur ſuchend, die ihm ein Licht in ſeiner jetzigen Lage verſchaffen konne, und antwortete auf der Englaͤnderin zaͤrtliche Fragen ziemlich verkehrt.

O gehen Sie nur hin! rief ſie endlich:es iſt heute mit Ihnen nicht viel anzufangen; Sie ſchei⸗ nen auch von der Reiſe zu ſehr erſchoͤpft zu ſein.

Gehen Sie, um recht bald, bald wieder zu kommen, meine Arme werden ſich Ihnen immer oͤffnen, um