Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
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des Heftigen ab, flog uͤber Goldings Schläger ſchräg hin in Arnsberg's Achſel und mit ſolcher Stärke, daß die Spitze am Ellenbogen einige Zoll lang her⸗ ausfuhr. Der anweſende Arzt erklärte die Wunde fur gefährlich und rieth, ihn ſogleich nach der Stadt zu ſchaffen. Das Duell mußte demnach aufgehoben werden, und da beide Theile ſich verſoͤhnlich zeigten, ſo wurde es fuͤr ausgemacht erklart. Golding und Schmerzing eilten mit ihrem Verwundeten nach Goͤt⸗ tingen zuruͤck.

Die Wunde war wirklich von Bedeutung, denn es trat bald ein heftiges Wundfieber ein, das Arns⸗ berg der Beſinnung beruubte. Golding wich nie von ſeinem Bette und Schmerzing leiſtete ihm oft Geſellſchaft, denn es fand ſch, daß Arnsberg unter den Studirenden keinen einzigen Bekannten oder Landsmann hatte. Die beiden Freunde wußten nicht einmal, wo er her war. In ſeinen heftigen Fieber⸗ phantaſien rief er oft den Namen Fanny, auch ſprach er von Verhaltniſen mit der Wilmeſon, die aber, da die Ausbruͤche ſeiner Träume unzuſammen⸗ haͤngend waren, den Beiden ein Raͤthſel bleiben muß⸗ ten, ſo ſehr ihnen auch dergleichen Worte auffielen.

Schmerzing wollte dieſe Traͤumereien aus dem Eindruck erklären, den die fluͤchtige BVekanntſchaft in der Krone auf Arnsbergs Seele gemacht habe, aber Golding wollte damit nicht zufrieden ſein. Doch konnte auch er den Schleier nicht beſſer luften. Er pflegte des Kranken mit der groͤßten Sorgfalt und