Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
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von Arnsberg! und fort war er. Golding ſchlich in ſich gekehrt und das Sonderbare dieſes Auf⸗ tritts bei ſich noch einmal erwägend, langſam nach dem Hauſe ſeines Landsmanns zu und beſtellte ſich auf morgen die Schläger. Dann ſchlenderte er wie⸗ der den Wall hinauf und zog in der freundlichen Mondnacht um die ganze Muſenſtadt herum. Man⸗ ches bittere Gefuͤhl wurde laut; aber vor Allem kränkte ihn der tiefe Schmerz, daß er ſo wenig von Andern verſtanden wuͤrde und daß Emmeline, die angebetete Goͤttin ſeiner Träume, ihn nicht zu ver⸗ ſtehen ſchien. Wie eine eiſige Hand griff es ihm in das warme Leben ſeiner Bruſt, daß die, in der er ſeinen Himmel ſuchte, die er als das hoͤchſte Ziel all' ſeines geiſtigen Strebens betrachtete, daß ſie nicht zu wiſſen, nicht zu verſtehen ſchien, was er von ihr wolle, nicht eine Ahnung zu haben ſchien von der herrlichen Welt, die er in ſeiner Bruſt aufgebaut, aus deren Leben ihm die ſchoͤnſten Genuͤſſe empor⸗ ſproßten.

Ganz in die Fuͤlle ſeiner Empfindungen verſun⸗ ken, hatte er den neuen Bekannten, hatte die Krone und ſich ſelbſt vergeſſen, erwachte erſt aus ſeinen ſchwer truͤben Träumen, als die Glocke zur Mit⸗ ternacht rief. Als er nach Hauſe kam, fand er auf ſeinem Schreibtiſche ein verſiegeltes Billet an ihn. Er oͤffnete es und⸗ war nicht wenig erſtaunt, zu leſem: