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ſäumten Rückzug nöthig mache. Die Bewegung ſei um ſo dringender zu vollführen, da er die ihm unter⸗ geordneten Iren, die ſeit mehren Stunden einem mör⸗ deriſchen Feuer des engliſchen Geſchützes, das zu er⸗ widern er ſich außer Stand befände, ausgeſetzt wä⸗ ren, nicht länger zuſammen zu halten vermöge. Die günſtige Zeit ſei zwar ſchon vorüber, einen geregelten Rückzug anzutreten, ſo ſchloß die kurze Depeſche, je⸗ doch wolle der General Alles aufbieten, dem Feinde ſpäter in einer günſtigen Stellung, etwa in den Eng⸗ päſſen von Sligo oder Lintrim, den Weg zu verlegen, um im allerunglücklichſten Falle die Einſchiffung der Ueberreſte ſowohl der Iren, als der Franzoſen zu be⸗ werkſtelligen.
„Wohlan denn!“ rief der Baronet dem Bruder zu, der abgeſchickt, um ſich von der Nothwendigkeit des Rückzuges zu überzeugen, ihm die Nachricht brachte, daß die Franzoſen über die Hälfte auf dem Wahl⸗ platze lägen, und der General Humbert ſelbſt bereits aus mehreren Wunden blute,—„retten wir unſere Bundesgenoſſen! Iſt dies geſchehen, und wird uns Uebrigen der hier noch ſchwankende Sieg doch noch entriſſen, ſo laß uns wenigſtens ſterben, mein Bruder, auf dem Felde, wo wir den Briten gezeigt haben, daß die Iren zu fechten verſtehen.“
Sally, die vom Anfange des Kampfes an in Of⸗ fizieruniform unter Lewis O'Donnels Adjutanten ihm ſtets zur Seite geweſen war und aufmerkſam auf Al⸗ les geachtet hatte, was um ſie her vorging, hatte auch des Baronets letzte Worte nicht überhört und rief nä⸗ her herantretend:„Was Sie auch beſchließen, Sir Lewis, vergönnen Sie mir, mich nicht von Ihnen trennen zu dürfen!“
„Des heibſt bei mir, Sally!“ flüſterte Lewis


