Teil eines Werkes 
3. Theil (1856)
Entstehung
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Landmänner, unterſtützt durch einige wohlbediente fran⸗ zöſiſche Kanonen und von einem erfahrenen Anführer geleitet, die zur gefährlichen Waffe eingerichtete Senſe gegen die mit Unerſchrockenheit anreitenden engliſchen Dragoner, neben einem regelmäßig mit Feuerwaffen verſehenen, von Michaul O'Donnel im Centrum be⸗ fehligten Korps. Die kühne Tapferkeit des Häupt⸗ lings erſetzte die ihm fehlende kriegeriſche Erfahrung, da es bei ihm nur die Behauptung des Bodens galt, auf dem er ſiegen oder ſterben wollte.

Roß und Mann wurden geſpießt oder niederge⸗ mäht, ſo oft die Reiter ihren Angriff erneuerten, und ſchrecklich waren die weitklaffenden Wunden der edlen Thiere anzuſehen, die in Todesangſt, ſchaumbedeckt, mit weit aufgeriſſenen Nüſtern über das Blachfeld da⸗ hinſprengten, ohne ferner auf die zügelnde Hand des Reiters zu achten.

Das Gefühl hundertjähriger Schmach und blinder Fanatismus beſeelte die Iren und verdeckte den Man⸗ gel an Disciplin. Wuth, ihre furchtbar verſtümmel⸗ ten Kameraden zu rächen, und glühender Nationalhaß befeuerte die Engländer. Man ſah an dieſem Tage auf beiden Seiten Wunder der Tapferkeit, und lange blieb es zweifelhaft, welche von den kämpfenden Par⸗ teien den Sieg davon tragen würde, da es um Mit⸗ tag den Anſchein hatte, als wenn die Verzweiflung eines gemißhandelten, von allen europäiſchen Nationen bemitleideten Volkes über die Taktik eines geübten Hee⸗ res triumphiren würde.

Da erhielt Sir Lewis, welcher die frühern nicht hatte beachten wollen, die letzte, ernſte Meldung vom franzöſiſchen General, daß der Zuſtand ſeines Korps, deſſen Tapferkeit ſeine eignen Erwartungen übertroffen und jetzt über die Hälfte geſchmolzen ſei, den unge⸗