Teil eines Werkes 
3. Theil (1856)
Entstehung
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28. Die Schlacht von Eniskillen.

Bald zerriß der Nebel und ſank. Die feindlichen Kolonnen ſtanden nicht weit von einander. Die Sonne blitzte in tauſend Waffen wieder; da zuckte Feuer⸗ ſchein auf, Donner rollte und Pulverdampf wälzte ſich dem verbündeten Heere entgegen, das ſogleich darauf antwortete. Heiß und blutig entbrannte die Schlacht und wälzte ſich nach Eniskillen, einem am Kanal ge⸗ legenen Städtchen, das den obern und untern Earne⸗ ſee verbindet.

Eniskillen war der Schlüſſel der Poſition, welche die Verbündeten inne hatten. Während der linke Flü⸗ gel ſich an den mehre Meilen weit weſtwärts ſich in ſeiner ganzen Länge ausdehnenden See ſtützte, fand der rechte einen ſtarken Haltpunkt in dem Schloſſe Rougheligh, deſſen alten Rampen und Wällen man in Eile noch einige neue Feſtungswerke hinzugefügt hatte, die ſo, wie der mit dichtem Gebüſch bewachſene Park das ſchnelle Vordringen des Feindes und den Ge⸗ brauch ſeiner Reiterei auf dieſem Punkte verhin⸗ derten.

Tapfer ſchlug ſich anfänglich auf dem linken Flü⸗ gel das kleine, franzöſiſche Hülfskorps, angefeuert durch den perſönlichen Muth ſeines wackern Anführers. Trotz der Ueberzahl der auf daſſelbe eindringenden Feinde wich es keinen Fuß breit aus ſeiner Stellung, ſo ſehr ſeine Reihen auch gelichtet wurden.

Mit mörderiſchem Erfolge gebrauchten die iriſchen

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