die Heide heranraſſelnden feindlichen Geſchützes ver⸗ nahm. Auch auf dem linken Flügel, von der Stadt Eniskillen her, dröhnte jetzt die Erde unter den Hu⸗ fen eines herantrabenden Reitergeſchwaders. Da kehrte plötzlich das Leben, welches während einer ſekunden⸗ langen, aufmerkſamen Spannung von den Verbünde⸗ ten gewichen zu ſein ſchien, zurück. Laut tönte des Barvnets Kommandoſtimme in der Sprache ſeines Landes; dazwiſchen erſchallten die Befehle des franz⸗ ſiſchen Heerführers. Jeder flog an den ihm ſchon vorher angewieſenen Poſten. Das große Viereck theilte ſich in viele kleinere, und in den Zwiſchenräumen wurden eiligſt die franzöſiſchen Geſchütze poſtirt. So ſtand in kurzer Zeit das Heer in Schlachtordnung da, des Feindes Ankunft erwartend und mit Falkenblicken umherſpähend, wo er ſich zuerſt zeigen würde. Der Henker aber und ſein Opfer waren gänzlich vergeſſen; der Richter und die Jury entflohen. Während ebenſo Lord Werford und Miß Margaret Fitzjames in den Nebeln ves Morgens verſchwunden waren, ohne daß es Jemand bemerkt hatte, tauchten plötzlich aus den grauen Duftſchleiern zwei Geſtalten auf, die im Ga⸗ lopp heranſprengten. Sally und Eliſabeth wurden er⸗ kannt und vom ganzen Heere jubelnd begrüßt. Sie brachten Kunde von der Richtung, in welcher der Feind heranziehe.
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