Teil eines Werkes 
3. Theil (1856)
Entstehung
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Bald wurde auch von den zunächſt liegenden an⸗ dern Schiffen das Geräuſch und das Kommando ver⸗ nommen, das ſtets ertönt, wenn man unter Segel zu gehen im Begriff iſt. Hier und da ſchwebte ſchon eine Fregatte, dort eine Brigg, frei vom Anker, mit entfalteten Topſegeln. Doch auch Waffengeklirr, ein⸗ zelne Schüſſe, Wehklagen, Aufrufgebrüll, rauhe Kom⸗ mandoſtimmen, ertönten, ein ſchreckliches Chaos, durch die kaum von einzelnen Sternenblicken leis angehauchte Nacht, und da, wo die Ruhe aus des Schlafes gleich⸗ gehaltenen Athemzügen noch vor wenigen Augenblicken fächelte und goldne Traumnetze ſpann, tobten jetzt die Furien der ſchnell entfeſſelten Leidenſchaften um ſo ſchrecklicher, weil die Dunkelheit das Unternehmen des Aufruhrs begünſtigte.

Vergebens verſuchten die eingeſchloſſenen Offiziere und vorzüglich der wackere Kommandant der Najade mit der Zuſage guter Bedingungen die Meuterer zur Rückkehr zur Pflicht zu bewegen; vergebens war ein gewaltſamer Verſuch, ihren Kerker zu ſprengen. Parker bedrohte Jeden mit dem Tode, der es ferner wagen würde, von Bedingungen zu ſprechen oder die Kajütenthür mit Gewalt von innen zu öffnen. Da⸗ gegen verſprach er bei Irlands Schutzpatron und ſei⸗ ner Ehre, daß Keinem von ihnen ein Haar gekrümmt werden ſollte, wenn ſie ruhig den Ausgang der Sache erwarteten.

Fünf Schiffe waren endlich unter Segel und folgten der Najade, welche eine Leuchte am Haupt⸗ maſte, zum Führer dienend, voranſegelte und langſam den Lauf nach Süden nahm.

„Es dauert lange mit den andern Burſchen,“ ſagte Parker, unruhig als Kommandant auf dem Quarterdeck umhergehend.„Die Hulzöpfel⸗ fuhr er

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