Teil eines Werkes 
3. Theil (1856)
Entstehung
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das Bugſpriet hinaus und blickte, als könne er das Dunkel der rabenſchwarzen Nacht mit ſeinem Feuer⸗ auge durchdringen, auf die umherankernden Schiffe. Faſt hörbar klopfte ſein Herz, ungeſtüm zuckte jede ſeiner Nerven in krampfhafter Spannung, und in fie⸗ berhafter Hitze jagte das Blut, es alle Ban⸗ den ſprengen, durch ſeine Adern

Nur kurze Zeit, die ihm indeſt en zur Ewigkeit geworden war, hatte er auf ſeiner unbequemen Warte zugebracht, da ſtieg gert ſchlos blaues Licht vom Admiralſchiff empor.„Ha, endlich, ihr Trägen!“ murmelte der Hochbvotsmann, und ziſchend und fun⸗ kenſprühend ſtieg die von ihm bereitgehaltene Rakete als Erwiderung des Signals zum dunkeln Himmel empor.„Wohlan, Vaterland, für Dich gilt's jetzt! Dies iſt das Zeichen Deiner Freiheit oder des Todes Deiner treueſten Söhne!“ rief er entſchloſſen aus und ſprang auf das Verdeck zurück, welches ſich bald darauf auf ſeinen donnernden Kommandoruf:„Alle Hände herauf“ mit den kühnen Geſtalten anfüllte, deren Anblick im Stande war, auch Andern als ihren Feinden Furcht und Schrecken einzuflößen.

„Zetzt an die Arbeit, meine braven Burſche!

Die Topſegel herunter, Mittel⸗ und Hauptſegel zur

Hälfte! Los mit dem Segel am Mizzen! Du, Billy,

ans Steuer! He, was giebt's da? Ihr Narren,

wollt wohl gar die Anker aufwinden? Kappt das Tau in's Teufels Namen! und fort hinaus in's weite Meer! So recht, mein Junge! Ein kräftiger Hieb! wenn ein Hals darunter war, rollte der Kopf jetzt auf dem Verdecke. Hurrah!“ rief Parker entflammt, „hurrah!“ Ein dreimal donnerndes„Hurrah“ riefen die jubelnden Matroſen, und Alle arbeiteten pünktlich, die Befehle des Hochbootsmanns befolgend.