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Kräfte ſind vereint und der Sieg iſt unſer. Schmet⸗ tert Alles nieder und befreit O'Donnel!“
„Befreit O'Donnel!“ heulte es durch die Reihen des Volks, und die Maſſe brach ſich über Sterbende und Leichen durch Dragoner und Milizen Bahn. Tau⸗ ſendweiſe langten ſie vor dem düſtern Gemäuer an, und der Gewalt der herbeigeſchleppten Steine und Bal⸗ ken erlag das Thor; krachend ſtürzte es zuſammen und die empörte Menge wälzte ſich in den Hof. Die Sol⸗ daten fielen unter mörderiſchen Streichen.
„Wo iſt Sir Lewis O'Donnels Gefängniß?“ rie⸗ fen hundert Stimmen zugleich, und der Gefängniß⸗ wärter beeilte ſich, den Anführern den Weg zu zeigen. Mit Sturmſchritt raſeten die Wildeſten übet die Trep⸗ pen und Corridore; das alte Gebäude erdröhnte vom wüſten, gräßlichen Geſchrei der berauſchten Männer. Die Thür raſſelte auf. Hundert Hände ergriffen den Mann und hoben ihn, nicht auf ihn hörend, nichts auf ſeinen Widerſtand gebend, auf die Schultern. Sie trugen ihn hinab, und die furchtbar anwachſende Menge ſchrie:„Heil Sir Lewis O'Donnel, unſerm König! der König für immer! Heil Erins Herrſcher! Heil dem König der ſmaragdenen Inſel! Wir tragen ihn auf unſern Schultern! Nun hinaus in den Kampf! Nieder mit den Engländern! Setzt unſern König auf ſeinen Thron! Sir Lewis für immer!“
Und auf die Straßen hinaus ergoß ſich der ko⸗ bende Menſchenſtrom und warf Alles nieder, was ihm in den Weg kam.
So waren ſie auf dem prächtigen Greenſquare weit vorgedrungen, als ihnen ein Reiterregiment, in geſchloſſenen Gliedern die ganze Breite der Straße ein⸗ nehmend, entgegenkam.
„Die Engliſchen!“ ſchrie das Volk.„Zetzt über⸗


