Teil eines Werkes 
3. Theil (1856)
Entstehung
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vaten des Königs haben ſich mit dem Volke verbün⸗ vet und fechten gegen uns!“

„So recht, Söhne Erins!“ ertönte Laings Stimme. „Ha, kehrt Euer Muth zurück, wenn Ihr Feindesblut ſeht? Wohlan, da habt Ihr mehr davon!“ Und im nächſten Augenblick hatte er einen zweiten Reiter ge⸗ ſpießt, der rückwärts ſtürzte und deſſen Pferd ſich hoch⸗ aufbäumend Kehrt machte und in weiten Sätzen durch die Dragoner brach, ſeinen Reiter ſchleifend. Das Volk drang mit wildem Siegesgeſchrei nach; die Dra⸗ goner flohen, mit ihnen die Miliz. Wüthend brauſte das Volk hinterdrein; der Molo war leer.

Als nach einigen Augenblicken Laing, ſich vom Volke losreißend, zu der Stelle eilte, wo er Sally geſehen, war ſie mit ihrem Beſchützer verſchwunden. Er ſuchte nun von ſeinen Leuten zuſammen, was er finden konnte und verließ mit ihnen ſo eilig als mög⸗ lich die Stadt; er hatte eingeſehen, daß das Volk den Kürzern ziehen müſſe, wie er vorausgeahnet. Um Sally zu retten, hatte er ſich ein paar Augenblicke zum Anführer der Empörer aufgeworfen, und er trö⸗ ſtete ſich mit dem Gedanken, daß ihm dieſe Rettung gelungen ſei.

Während am Molo der Kampf hin und her wogte, ging es in der Stadt ſelbſt nicht minder wild und blutig zu. Hier führten ONeil und Leßlie die Volks⸗ haufen an; ihr Zug drängte nach dem Staatsgefäng⸗ niß, Soldaten warfen ſich ihnen entgegen, das Volk war nur ſchlecht bewaffnet und ſtürzte, von Kugeln durchbohrt, maſſenweiſe. Die Wuth ſteigerte ſich. Ka⸗ nonenkugeln riſſen ganze Glieder; die Wuth wurde immer größer.

„Nach dem Gefängniß!“ donnerte ONeil.„Nur erſt O'Donnel an unſrer Spitze, und alle getheilten