Teil eines Werkes 
3. Theil (1856)
Entstehung
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S rne

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Sally, die ſchöne, bleiche Sally! Was ſoll's mit ihr, Burſche?

So leuchtet mit Euern Fackeln mir in's Geſicht und ſagt, ob ich nicht Sally bin, O Neils Tochter!

Sie iſt's! riefen ſchon die Nächſten;wir ha⸗ ben ſie an der Stimme erkannt! Entferntere. Ein langer Mann drängte ſich herbei:Ei, guten Abend, Sally, Juwel! Wie kommſt Du in den rothen Rock?

Schönſten Dank, Shame Dunfoore! Ich und meine Freunde haben ihn angezogen, um Sir Lewis O'Donnel mit Liſt aus dem Gefängniß zu befreien, und Ihr ſchlagt und werft auf ihn, Ihr Freunde!

Iſt Sir Lewis frei? riefen alle Umſtehenden.

Er war in unſrer Mitte.

Wo iſt er? Sir Lewis O'Donnel iſt frei! Auf, ihn zu ſuchen! Hebt ihn auf die Schultern! Ruft ihn zum König aus! Sir Lewis, unſer König für immer! Es lebe Sir Lewis O'Donnel, König von Ir⸗ land! Es lebe Sally O Neil, ſeine Befreierin! Sally und Irland! O'Donnel und Irland! Es lebe der König!

Die brauſende Menſchenmenge wälzte ſich mit noch größerer Haſt dem Ausgange der Straße zu, um ſich O'Donnels zu bemächtigen, deſſen Name von tauſend Lippen ſchallte. Sally erkannte ſchnell die neue Gefahr, in welche der Mann ihrer ſtillen Ver⸗ ehrung und ſeine wahren und beſonnenen Freunde da⸗ durch kommen mußten, in ihrer ganzen, ſchauerlichen Größe, und ſie überflügelte im Laufe die Schnellſten. Schon hatten O'Donnel mit ſeiner ſüßen Laſt und ſeine Begleiter die letzten Häuſer der Straße er⸗ reicht, und vor ihnen breitete ſich der dunkle Wald von Maſten aus, ſich in Nacht und das weite, von lautloſer Ruhe umfangene Meer ein ſcharfer Gegenſatz dem wilden, gräßlichen Toben am Molo