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ſabeth, an Haupt und Schultern getroffen und von wüthendem Schmerz durchzuckt, der Beſinnung beraubt, ſtürzte vorwärts in die Straße. Sally's Geſchrei rief zuerſt Howard zurück. Beſtürzt eilte er heran, O'Don⸗ nel folgte ihm auf dem Fuß. Sie fanden Sally, mit ihrem eigenen Körper den der Daliegenden deckend, und mit ſchier übermenſchlicher Kraft den rohen Pöbel zurückhaltend.
„Sie iſt verwundet!“ rief ſie Howard zu.„Neh⸗ men Sie ſie in Schutz und laſſen ſie mich mit dieſen hier fertig werden.“
„Sie?“ fragte O'Donnel.„Um aller Heiligen willen, was iſt das?“ Und eine fürchterliche Ahnung zuckte durch ſeinen Kopf.
„Keine Frage! Keine Erklärung jetzt, mein Freund!“ verſetzte Howard.„Nur fort mit dieſem unſchätzbaren Kleinod aus dem Gedränge!“
Der Baronet hatte Eliſabeth bereits in den Ar⸗ men und trug ſie, der Schläge, der Knittel, die auf ihn herabſauſten, nicht achtend, dem Hafen zu.„Sir Lewis für immer! Sir Lewis, König von Irland!“ ſchrie das Volk und ſchlug auf Sir Lewis los. Sally aber ſtürzte ſich mitten in die Maſſe und ſchrie:„Ihr ſeid im Irrthum, Männer des Volks, kühne Verthei⸗ diger Eurer Menſchenrechte, Freunde, Lieblinge! Wir ſind nur verkleidete Soldaten, nicht Diener der Ge⸗ walt und des engliſchen Königs. Wer von Euch kennt Evans O'Neil, den einäugigen Lootſen aus Dunmoore?“
„Ich! Ich! Wir! Die Meiſten kennen ihn,“ war die vielſtimmige Antwort.
„So kennt Ihr auch ſeine Tochter, ſein einziges Kind.“ 6


