Teil eines Werkes 
2. Theil (1856)
Entstehung
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ſige Werk meines Vaters, indem ſie ſich mir wie blut⸗ ſaugende Vampyre ans Herz legen! Kapitain Howard, das war zu ſchrecklich, ſchrecklicher, als Alles, was mein freudenleeres Leben getroffen und noch treffen kann! Das Herz wollte mir brechen, während jene Zeichen wie glühende Flammen mein Gehirn durch⸗ zuckten. Das Gefühl, welches ich ſorgſam für den Vater zu nähren bemüht war, erkaltete und ſtarb in

jenem Augenblick dahin. Es entriß ſich mit einem

gräßlichen Wehlaut der Bruſt, in der das Heiligſte zernichtet war. Zu welchem Zweck machte mich D'Don⸗ nel mit dem Schrecklichen bekannt? Das hätte er mir erſparen ſollen. O Gott! es iſt doch fürchterlich, den Vater aus dem Herzen des einzigen Kindes zu reißen!

Dieſe Schreibtafel, Mylady, wird Ihnen Auf⸗ ſchluß über die edle Abſicht meines unglücklichen Freun⸗ des geben, erwiderte Jener, indem er O' Donnels Portefenille hervorzog und ſie auf das von des Ba⸗ ronets Hand beſchriebene Blatt aufmerkſam machte. Dieſe Brieftaſche wurde mit jenen Dokumenten an Sie abgeſchickt, gerieth aber durch des Hausknechts Tim Kampf mit O'Donnels Botin in die Hände der Heideſchenkwirthin, von der ich das Portefeuille erſt heute Abend erhalten habe.

Eliſabeth erinnerte ſich an Sally's Klagen über den Verluſt der Brieftaſche und las:

Betrachte, meine theure Eliſabeth, dieſe Papiere als mein Vermächtniß. Ich bin ſehr arm und doch hoffe ich, Dich unausſprechlich reich dadurch zu ma⸗ chen, indem ich Dir mit ſelbigen einen Vater wieder⸗ ſchenke, der ſchon ſo gut wie verloren für Dich war. Leicht wäre es mir geweſen, mein Leben und meine Freiheit zu retten, wenn ich einen andern Gebrauch

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