Lewis Befreiung beſchäftigt, auch ich habe Pläne ge⸗ baut und verworfen. Mir aber ſtand ein ruhiger, beſonnener und muthiger Mann bei, der Sir Lewis als wahrer Freund liebt und für das Wohl deſſelben gern eigene Vortheile opfert, ein Mann, der feſt entſchloſ⸗ ſen iſt, meinen unglücklichen Herrn zu retten, und der ſich gewiß ſehr freuen wird, ſich mit Ihnen zu gleichem Zweck verbinden zu können.“
„Und wer iſt dieſer Mann?“ fragte Eliſabeth haſtig.
„Kapitain Harry Howard.“
„Er war es ja, der O'Donnel gefangen nach Dublin führte.“
„Damals mußte er ſeiner dem Könige ſchuldigen Dienſtpflicht genügen; von dieſer hat er ſich jetzt los⸗ geſagt, um die Pflichten der Freundſchaft zu er⸗ füllen.“
„Ich kenne Kapitain Howard und hege Vertrauen zu ſeinem Charakter.“
„Er iſt ein höchſt edler Mann, Mylady, und Sir Lewis' wärmſter Freund. Ich rathe Ihnen un⸗ bedingt, ſich mit ihm zu mzjj Rettung zu verbinden.“
„Dein Rath beſtärkt mich in jenem Veraen, in meinem Vorſatz. Willſt Du dem Hauptmann einen Brief von mir bringen und ihn einladen, zu mir zu kommen?“.
„Mit Vergnügen. Ich werde dann nicht nöthig haben, nach Bantry zu reiten. Ich traf dieſen Abend Kapitain Howard in der Heideſchenke, wo er dem Obriſt Wexford einen Beſuch machte und mit der al⸗ ten Wirthin in lebhaftem Geſpräch war. Er wollte bei Peppy Toole übernachten und trug mir ehrenvolle Grüße an Mylady auf.“
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