mit Gold aufwiegen.— Ich muß ſie haben— ich will den reich machen, der ſie mir ausliefert— hörſt Du, Peppy, ich muß ſie haben, oder Ihr ſollt zittern vor meiner fürchterlichen Rache; ich laß Euch Alle henken, wie geſtern Dunfoore und ſeinen Jungen.“ „Oho, Mylord! ſprecht Ihr ſo? Der Vogel ſoll wohl anders ſingen. Nur durch O'Donnels Be⸗ freiung erwerbt Ihr Euch, wonach Ihr ſo heftig ver⸗ langt; nicht anders. Wir brauchen Euern Reichthum nicht, wir fürchten Euere Rache nicht. Zittert vor der unſern! Es ſteht ein Mann wider Euch, den wir zum Tiger machen können, wenn wir ihm dieſe Waffe gegen Euch in die Hand geben. Er iſt unbe⸗ deutend, unanſehnlich, ein elender Knecht, aber er wird, Euch gegenüber, zum gewaltigen Rieſen, der Euch mit Wolluſt zerſchmettert, erdrückt, vernichtet, der Euch mit Jubelgeſchrei zum Galgen führt. Ihr ſtarrt mich an, Euere Blicke fragen, wer doch dieſer Mäch⸗ tige ſei? Ich will es Euch ſagen. Tim Ruuthan iſt's, den Ihr aus dem Schloſſe werfen und mit Hun⸗ den vom Hofe hetzen ließt, nachdem Ihr ihn zum Schurken und Verräther an ſeinen Verwandten und Freunden, an den edelſten Iren und am ganzen Va⸗ terlande gemacht hattet. In dieſes kleinen Menſchen Bruſt iſt ein Berg von Rachezunder angehäuft; ein einziges glühendes Wort von mir hineingeſchleudert, wird eine tobende Feuersbrunſt erregen, die Euch er⸗ greift und Euer Haus und Alles vernichtet. Auch dies Wort will ich Euch verrathen, Mylord! Es iſt: Du biſt Lord Kildare's Sohn! Ja, ſtaunt mich an! Tim iſt die Frucht Euerer unſeligen Leidenſchaft; Tim iſt Euer Sohn; ich kann's beweiſen. Und ſo wahr wir hier auf Sir William O'Donnels Aſche ſtehen, ſchwöre ich Euch, Euer Sohn Tim wird durch mich
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