Teil eines Werkes 
2. Theil (1856)
Entstehung
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das Geſpräch auf die Dokumente. Sie erſchrak und fragte ſehr betreten: Weißt Du etwas von dieſen Schriften?— Ei freilich, verſetzte ich ſchlau, Alles weiß ich, welch großen Dienſt Sir Lewis Euerm Herrn Vater dadurch erwieſen, daß er Euch dieſe Sachen überſchickt.— Peppy, ſagte darauf Eliſabeth vertrau⸗ ungsvoll, mein Vater darf jetzt noch nicht wiſſen, wie großmüthig der Baronet an ihm gehandelt. Ich warte die gelegene Zeit ab, um ihn davon in Kenntniß zu ſetzen. Laß Dir daher gegen Niemand etwas mer⸗ ken, daß Du von dieſen Papieren weißt. Ich ver⸗ ſprach ihr dies und entnahm daraus, daß ſie den Lord damit im Zügel halten wolle. Auch iſt mir aus ſei⸗ ner ſteten Unruhe klar geworden, daß ihn etwas drückt und ängſtiget. Wüßte er, daß Eliſabeth im Beſitz der Papiere iſt, er wäre ſicherlich ruhiger. Hört nun, wie ich mir den Plan entworfen habe, Hochwürdiger! Zuerſt zeig' ich dem Lord die Schreibtafel und ſuche ihm weiß zu machen, ich hätte auch die Papiere und würde ſie gegen ihn benutzen, wenn er O'Donnel nicht befreie. Schlägt dieſe Liſt fehl, ſo rück ich mit Tim hervor und drohe, deſſen Anſprüche geltend zu machen und den Jungen, den er, was köſtlich in meinen Kram paßt, aus dem Schloſſe hat werfen laſſen, über den Hals zu ſchicken; und zieht auch dieſes Mittel nicht, dann enthüll' ich ihm ſchonungslos die furchtbare Schande ſeines Hauſes, dann martre ich ihn— und ich freue mich darauf— indem ich ihn überzeuge, und ſchmettre ihn mit der Drohung nieder, unſer Geheim⸗ niß öffentlich und Sally's Rechte geltend zu machen. Eh' er dies geſchehen läßt— dazu kenne ich ſeinen Stolz zu gut— verkauft er Lindſayhall, um O'Donnel zulbefreien, ja ſtürmt er das Gefängniß mit eig⸗ ner Hand und flieht mit ihm über den Kanal. Bei