Teil eines Werkes 
2. Theil (1856)
Entstehung
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aus zu befreien. Haben wir nicht O'Donnels Brief⸗ taſche, die bei Tim im Teufelsgrunde gefunden wurde? Haben wir nicht Tim ſelbſt? Haben wir endlich nicht Sally? Wozu hätten wir eine ſolche Reihe von Jah⸗ ren dieſe Geheimniſſe bewahrt, als daß ihr Gebrauch uns zur rechten Stunde nicht von großem Nutzen ſein müßte? Die rechte Stunde iſt da; wir können nichts Größeres damit gewinnen, als Lewis O'Donnels Le⸗ ben und Freiheit.“

„Vortrefflich, Peppy, Liebſte! Ich gebe Dir meinen Segen zu dieſem Unternehmen und werde Dir jegliche Unterſtützung angedeihen laſſen, die Du von meiner Seite bedürfen ſollteſt.“

„Gut denn; ich bedarf Euerer Papiere über Tims und Sally's Geburt, und das iſt, um was ich Euch anſpreche. Deshalb will ich Euch die Nora mit nach Bantry geben; ſiegelt Ihr die Dokumente ein. Mor⸗ gen will ich mich damit zu Kildare nach Lindſayhall verfügen. Glaubt nicht, daß ich gleich davon Gebrauch machen will! Nicht doch! Peppy Toole iſt klüger. Zuerſt verſuch' ich's mit dem kleinen Geſchütz, eh' ich das grobe anfahren laſſe, oder beſſer, ich ſuche meinen Mann von vorn herein durch blinden Lärm zu ſchrek⸗ ken. Ihr kennt den Inhalt von O'Donnels Brief⸗ taſche und wißt, daß darin von ſehr wichtigen Papie⸗ ren die Rede iſt, die Sally der Lady Eliſabeth über⸗ bringen ſollte und die in andrer Hand verderbenbrin⸗ gend für den Lord werden konnten. Tims Sturz rührte eben von einem Kampfe mit Sally her, der er dieſe Papiere rauben wollte, jedenfalls, um ſie dem Lord zu übergeben. Nun war ich doch begierig, ob Eliſabeth die Dokumente auch richtig empfangen habe. Als ich die Lady daher zum Obriſten Werford einlud, fragte ſie auch nach Tims Befinden, und ich lenkte